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 ÖBB Werkstätte Knittelfeld feiert 150-jähriges Jubiläum
Tag der offenen Tür 09.10.2019 - 14:56

ÖBB Werkstätte Knittelfeld feiert 150-jähriges Jubiläum

Es war ein würdiges Fest zum 150-jährigen Bestehen der ÖBB TS Werkstätte in Knittelfeld. Am Werks-Gelände, das sich auf mehr als 53.000m² erstreckt, konnten die Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Kompetenzzentrums für Instandhaltung und Fertigung von Radsätzen für Schienenfahrzeuge werfen. Was als Werkstätte für die damalige Kronprinz-Rudolf-Bahn begann, ist vom Stadtbild von Knittelfeld nicht mehr wegzudenken: Inzwischen hat sich die Werkstätte zum topmodernen Standort und wichtigen Wirtschaftsfaktor in der Region entwickelt. Der offizielle Festakt anlässlich der 150-Jahr Feier hat mit ÖBB-Chef Andreas Matthä, TS-Geschäftsführerin Sandra Gott-Karlbauer, dem Knittelfelder Bürgermeister Gerald Schmid, der 2. Landtagspräsidentin Manuela Khom und LAbg. Helga Ahrer stattgefunden.
v.l.: Andreas Matthä, Sandra Gott-Karlbauer, Manuela Khom, Helga Ahrer, Gerald Schmid. Foto: ÖBB/Wolf
Zur Bedeutung des TS Standorts Knittelfeld sagte Andreas Matthä: "Über 500 Fachkräfte sorgen am Standort Knittelfeld dafür, dass alles was fahren soll auch wirklich fährt. Das TS-Werk in Knittelfeld ist das Kompetenzzentrum für Instandhaltung und Fertigung von Radsätzen unterschiedlichster Bauarten. Wir sind stolz auf die Entwicklung und investieren daher auch weiter." Sandra Gott-Karlbauer ergänzte: "Der Standort Knittelfeld ist auch international gesehen, eine top Adresse für die Instandhaltung von Radsätzen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, investieren wir hier am Standort Knittelfeld in den nächsten Jahren mehr als zehn Millionen Euro in modernste Technologien und weitere Automatisierung der Anlagen."

Für den Bürgermeister von Knittelfeld, Gerald Schmid, ist die Bedeutung der Werkstätte klar: "Seit Generationen gehört die ÖBB Werkstätte Knittelfeld zur Stadt - das prägt. Die gesamte Region im Großraum Knittelfeld profitiert durch die Kooperation der ÖBB mit zahlreichen heimischen Unternehmen, mit denen zum einen die Wirtschaft angekurbelt wird, und somit zahlreiche Arbeitsplätze gesichert werden und zum anderen damit die auch die Wertschöpfung in der Region erhöht wird." Die Abgeordnete zum Landtag, Helga Ahrer, hob die Bedeutung von hoher Qualität in der Ausbildung von technischen Berufen hervor: "In technischen Berufen bestehen gute Berufschancen. Eine gute und fundierte Berufsausbildung ist dabei eine wesentliche Voraussetzung. Als großes Unternehmen nehmen die ÖBB ihre Verantwortung nicht nur für die Weiterentwicklung künftiger Facharbeiterinnen und Facharbeiter sehr ernst, sondern bieten ihnen auch hochwertige Arbeitsplätze."

Die ÖBB Werkstätte Knittelfeld blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Wo 1869 mit insgesamt 73 Arbeitern mit den Arbeiten an Dampflokomotiven, Personen- und Güterwagen begonnen worden ist, steht heute eine topmoderne Werkstätte für die Instandhaltung von Radsätzen für Schienenfahrzeuge, Sonderfahrzeugen, Güterwagen sowie für die Fertigung unterschiedlicher Stahlbaukomponenten. Pro Jahr werden am Standort Knittelfeld von rund 500 MitarbeiterInnen mehr als 25.000 Radsätze sowie 3.000 Tonnen Stahlbaukomponenten produziert und mehr als 1.000 Revisionen und Checks an Sonderfahrzeugen und Güterwagen durchgeführt. Die Lehrwerkstätte in Knittelfeld wird aktuell neu errichtet und bietet künftig 200 zukunftsweisende Ausbildungsplätze.

Die ÖBB-Technische Services GmbH (TS) ist mit 4.000 Mitarbeitern an 25 Standorten der größte Instandhalter für Schienenfahrzeuge und den dazugehörigen Komponenten in Österreich. Jahrzehntelange Erfahrung, modernste Technologien sowie ein dichtes Servicenetzwerk samt Ersatzteil-Pool bilden das Fundament für professionelle, wirtschaftliche und sichere Instandhaltung, auf die aktuell Eisenbahnverkehrsunternehmen aus fünfzehn europäischen Ländern vertrauen. (ÖBB)

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