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 Reduzierung des Zugverkehrs auf Ammertal- und Ermstalbahn
Leistungsreduzierungen zur Verringerung kurzfristiger Zugausfälle 05.12.2019 - 15:13

Reduzierung des Zugverkehrs auf Ammertal- und Ermstalbahn

„Wir wissen, dass wir unsere Fahrgäste auf der Kulturbahn sowie im Bereich der Ammertal- und Ermstalbahn im Hinblick auf die zuletzt gehäuften kurzfristigen Ausfälle und reduzierten Kapazitäten unserer Züge sehr belasten. Aus diesem Grund haben wir uns bis zum Schulbeginn im neuen Jahr für eine gezielte Leistungsreduzierung entschieden“, erläutert David Weltzien, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio in Baden-Württemberg und ergänzt: „Wir können mit den eingeleiteten Maßnahmen leider nicht jeden kurzfristigen Zugausfall ausschließen, wollen die Verlässlichkeit des Fahrplanangebots aber damit deutlich steigern.“

Konkret kommt es ab Freitag, 6. Dezember 2019 bis einschließlich 6.Januar 2020 zu folgenden Einschränkungen im Zugverkehr:

Pforzheim – Horb (Kulturbahn)
Von Montag bis Freitag fahren die Züge hier lediglich im 1-Stunden-Takt. Am Wochenende und während der Weihnachtsfeiertage gibt es keine Einschränkungen.

Metzingen – Bad Urach (Ermstalbahn) mit Einzelleistungen nach Tübingen
Entfall der Züge am Wochenende sowie den Feiertagen 25. und 26. Dezember 2019, 1. sowie 6. Januar 2020. Zwischen Metzingen und Bad Urach gibt es einen Ersatzverkehr mit Bussen. Im Zeitraum Mo-Fr sowie am 24. und 31.Dezember 2019 wird das gewohnte Verkehrsangebot beibehalten.

Die Ursachen für die aktuelle Situation sind einem momentan überdurchschnittlichen Krankenstand beim Fahrpersonal sowie dem bevorstehenden Betreiberwechsel geschuldet. Dazu David Weltzien: „Obwohl unsere Kolleginnen und Kollegen große Einsatzbereitschaft zeigen und derzeit Zusatzdienste übernehmen, können wir nicht alle Schichten abdecken. Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrgäste und haben bereits Maßnahmen ergriffen, um die Verkehre in der Region zu stabilisieren.“

Zum Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 kommt es in Baden-Württemberg durch die zweite Inbetriebnahmestufe der Stuttgarter Netze auf zahlreichen Strecken, wie zum Beispiel dem Filstal, zu einem Betreiberwechsel. DB Regio wird einen Teil der dadurch freigesetzten Personale auf anderen Strecken und damit auch in der Region Tübingen zum Einsatz bringen. Da diese Kollegen teilweise für den Einsatz auf den neuen Strecken noch geschult werden müssen, wirkt sich diese Entlastung erst ab Januar vollständig aus. Darüber hinaus wird DB Regio die Rekrutierung von Triebfahrzeugführern im Raum Tübingen weiter vorantreiben und in diesem Zusammenhang auch die Werkstatt Tübingen personell verstärken. „Damit gilt für unsere operativen Personale im Raum Tübingen die klare Botschaft, dass sich aktuell niemand um seinen Arbeitsplatz bei DB Regio Sorgen muss. Wir haben mit dieser Botschaft kürzlich auch alle Mitarbeiter nochmals persönlich angeschrieben“, so David Weltzien abschließend. (DB)

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