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 Modernisierung der Marschbahn bis 2022
Bahnstrecke Hamburg-Altona–Westerland (Sylt) 21.02.2020 - 15:04

Modernisierung der Marschbahn bis 2022

Im Sommer letzten Jahres begann die Deutsche Bahn mit den Bauarbeiten auf der Marschbahn. Bis 2022 werden 140 Millionen Euro für die Erneuerung der Gleisanlagen ausgegeben. Darüber hinaus wurden und werden Bahnübergänge und die Signaltechnik sowie Brücken mit rund 20 Millionen Euro modernisiert. In dem genannten Zeitraum erneuert die DB rund 200 Kilometer Gleise und über 30 Weichen. Ziel ist es, die Grundsanierung bis 2022 abzuschließen und damit den Investitionsstau nachhaltig zu reduzieren. Alle Arbeiten wurden so geplant, dass die An- und Abreise für die Reisenden auf der Marschbahn während der Ostertage sichergestellt ist.

Bauarbeiten vom 24. Februar bis 27. April zwischen Heide und Husum

Montag, 24. Februar, 1.35 Uhr bis Samstag, 7. März, 5 Uhr

Zwischen der Eiderbrücke und dem Bahnhof Heide sowie im Gleis 1 im Bahnhof Heide werden fünf Kilometer Gleise erneuert.

Auswirkungen:
Sperrung des Gleises Westerland–Elmshorn zwischen der Eiderbrücke und dem Bahnhof Heide sowie Gleis 1 im Bahnhof Heide. Die Züge fahren teilweise ohne Halt in Lunden oder fallen teilweise auf verschiedenen Abschnitten aus. Ersatzweise fahren Busse. Die Strecke Heide-Büsum wird im Bereich Heide für die Baustellenlogistik benötigt. Aus diesem Grund ist die gesamte Strecke bereits von Sonntag, 23. Februar, 18 Uhr bis Sonntag, 7. März, 12 Uhr gesperrt. Die Züge werden durch Busse ersetzt.

Samstag, 7. März, 5 Uhr bis Donnerstag, 9. April, 4.20 Uhr

Zwischen Husum und Friedrichstadt werden rund 18 Kilometer Gleise erneuert.

Auswirkungen:
Sperrung des Gleises Westerland–Elmshorn zwischen Husum und Eiderbrücke. Für die teilweise ausfallenden Züge in Tagesrandlagen fahren Busse zwischen Hamburg-Altona bzw. Heide (Holst.) und Husum. Zwischen Husum und Itzehoe bzw. Hamburg kommt es im gesamten Zeitraum zu Fahrplanänderungen im Regional- und Fernverkehr.

Samstag, 7. März, 5 Uhr bis Sonntag, 22. März, 5 Uhr

Zeitgleich saniert die DB auf der Strecke Husum–Bad St. Peter-Ording zwischen dem Abzweig „Hörn“ und Tönning sogenannte Durchlässe. Zudem wird in Garding ein neuer Bahnsteig gebaut und die Bahnübergangsanlage an der „Welter Straße“ erneuert.

Auswirkungen:
Sperrung des Gleises Abzweig „Hörn“–Tönning–Bad St Peter Ording. Busse ersetzen die Bahnen zwischen Husum und Bad St. Peter-Ording.

Dienstag, 14. April, 0.45 Uhr bis Montag, 27. April, 4.20 Uhr
Zwischen der Eiderbrücke und Husum werden knapp 7 Kilometer Gleise erneuert.

Auswirkungen:
Sperrung des Gleises Elmshorn-Westerland zwischen der Eiderbrücke und Abzweig Hörn. Für die teilweise ausfallenden Züge in Tagesrandlagen fahren Busse zwischen Heide (Holst.) und Husum. Bei der RE6 verlängert sich zwischen Husum und Hamburg, sowie bei einigen Zügen zwischen Husum und Westerland tagsüber die Fahrtzeit um wenige Minuten. Während der Arbeiten werden einige Bahnübergänge zeitweise für den Straßenverkehr gesperrt. Darunter ist auch der stark frequentierte Bahnübergang „Tönninger Straße“ in Friedrichstadt. Dieser ist wie folgt komplett, auch für Fußgänger und Radfahrer, gesperrt:
  1. März, 5 Uhr bis 23. März, 6 Uhr
  2. März, 6 Uhr bis 3. April, 20 Uhr sowie
  3. April, 23 Uhr bis 17. April, 20 Uhr.
Während der Vollsperrung gibt es für die Fahrgäste, die baustellenbedingt den Bahnsteig nicht erreichen können, einen kostenfreien Busshuttle zum Bahnhof in Lunden oder Husum und zurück. Trotz des Einsatzes modernster und lärmgedämmter Geräte und Maschinen lassen sich Belästigungen durch Lärm und Staub auch nachts und an Wochenenden leider nicht vollständig vermeiden.

Zusätzlich kommen akustische und optische Warneinrichtungen im Gleisbereich zum Einsatz. Die eingesetzten Warnanlagen entsprechen dem heutigen Stand der Technik. Die Warnsignale sind den strengen gesetzlichen Vorschriften sowie den Vorgaben der Berufsgenossenschaften entsprechend dimensioniert und der baustellenspezifischen Situation angepasst. Sie können auf kürzeren Abschnitten eingesetzt werden und somit effizienter arbeiten als frühere Sicherungsposten mit Pressluftsignalhörnern. (DB)

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