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 Faszination Modellbahn bahn sicht an
Hagen von Ortloff ist dabei 16.02.2017 - 10:52

Faszination Modellbahn bahn sicht an

Vom Kult-Gast zum Kult-Aussteller: Hagen von Ortloff feiert auf der Faszination Modellbahn 2017 (10. - 12. März) als Aussteller Premiere. Neben diesem Highlight darf sich der passionierte Modellbahn-Fan wie immer ganz besonders auf die spezialisierten Kleinserien-Hersteller und namhaften Aussteller mit ihren brandneuen Produkten und top-aktuellen Branchen-Neuheiten freuen. Wir bieten heute einen ersten Überblick über das Messe-Programm.
Die Anlage „Schmiedestein" ist eine typische Szene einer Schmalspurbahn in der Spurgröße IIm im tiefsten Sachsen ohne konkretes Vorbild, deren Vorbilder aber heute noch im Preßnitz-, Lößnitztal oder rund um den Oybin zu finden sind. Besonderer Wert wird dabei auf die Alltagszenen auf der Anlage gelegt, wo der Erbauer Peter Schilde von der IG Modellbahn Schkeuditz e.V. kleine Geschichten erzählt, die auf der Anlage entdeckt werden können. Die Anlage, deren Bauten über 10 Jahre komplett im Eigenbau entstanden sind, besteht aus Modulen, die in kurzer Zeit auf- bzw. wieder abgebaut werden können. Zum Einsatz kommen typische Fahrzeuge der sächsischen Schmalspurbahnen wie die berühmte IVK, aber auch andere zum Teil exotischeMaschinen haben sich nach Sachsen verirrt wie z.B. eine Lok einer kleinen Waldbahn. Der Fahrbetrieb erfolgt in erster Linie analog bzw. per Funk und Akku. 

Spur 1-Anlage: „Deutsche Bundesbahn“ der Modelleisenbahn- und Eisenbahnfreunde Halle-Stadtmitte e.V.
 
Spur 1: „Deutsche Bundesbahn“
Auf dieser Großspuranlage wird in der Epoche III und IV der „Deutschen Bundesbahn“ gefahren. Die Modulanlage wird digital gesteuert. Gefahren wird auf und in den äußeren 14 Anlagenteilen in Form eines großen Oval. Auf einer Längsseite ist der Bahnhof mit drei Durchgangsgleisen. An der anderen Seite vom Bahnhof steht ein Bahnbetriebswerk mit Lokschuppen, Wasserkran und Kohlebansen. Auf der den Bahnhof gegenüberliegenden Seite sind zwei gegeneinander geneigte schiefe Ebenen. Diese sind die Auf- und Abfahrten des Schattenbahnhofs. Dieser ist innerhalb der Rahmen unter dem Bahnhof. Der unterirdische Bahnhof ist beleuchtet und kann durch drei in den Seitenwänden der Rahmen eingesetzten Fenster beobachtet werden.
Fahrbetrieb auf der Anlage Nostalgie Spur 0 Karlsruhe
Spur 0: Viel Fahrbetrieb auf dieser Anlage
Bereits zum zweiten Mal ist die 36 m²  Spur-0-Anlage von Claudius Schüle aus Karlsruhe vertreten. Nostalgiefans kommen bei dieser Tinplate-Anlage voll auf ihre Kosten. Märklin, Bing, Lionel und diverse weitere Hersteller aus den Jahren 1935 bis 1953 finden sich auf dieser Anlage, die über zahlreiche Nebengleise verfügt. Anders als bei zweispurigen Anlagen füllt die Anlage die gesamte Fläche aus. Viel Fahrbetrieb ist auf dieser Anlagegarantiert! Hier dürfen auch die Besucher mal ran und ihre eigenen Spur 0-Modelle auf den nostalgischen Gleisen fahren lassen. So stehen auch mal die Modelle der Besucher im Rampenlicht! Es können Loks in 3 Leiter Wechsel- oder Gleichstrom nach Märklin Art fahren, also keine Dampffahrzeuge. Auch Uhrwerksloks sind willkommen. 
Spur H0: Holz auf der Spur
Der Wald und die multifunktionale Forstwirtschaft mit den drei Waldfunktionen Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion ist das Thema der 12-teiligen Modulanlage „Holz auf der Spur“ in H0. Bei der bundesweit wohl einmaligen Anlage zu Forst und Holz fallen besonders die ca. 1000 maßstabsgetreu verlängerten und optimierten Fichten, Kiefern und Tannen ins Auge, welche in Verbindung mit zahlreichen Laubbäumen die Vielfalt des Waldes detailliert zur Wirkung bringen.Auch die Beladung der Güterwaggons und LKWs in der Epoche VI zeigt sich vom Feinsten: Züge und LKWs mit detailgetreu beladenem und verzurrtem Lang- und Kurzholz bringen den Rohstoff Holz zum modernen Sägewerk. Als Besuchermagnet erweist sich die Darstellung einer Sicherheitsfällung an einem Tunnelportal, durch ein interaktives Funktionsmodell mit Sound.Die Motive für die Anlage entstammen dem Südschwarzwald, so auch das Modell des Wutach-Viaduktes der „Sauschwänzlebahn“.


HOm-Anlage nach Schweizer Motiven (RhB), des MEC Oranienburg
Spur H0: Zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn
Die vorgesehene Anlage setzt sich zusammen aus 61 Modulen und hat eine Gesamtlänge von über 80 m. Zu sehen ist eine 2gleisige, elektrifizierte Hauptbahn. Sie besteht an einem Ende aus dem Endbahnhof „Zollhaus“, das andere Ende mündet in den verdeckten Abstellbahnhof „Neuburg“. An beiden werden die Triebfahrzeuge vorbildgerecht umgesetzt. Dazwischen liegen der mehrgleisige Unterwegsbahnhof „Kirchberg“ und ein Fabrikanschluss. Die eingesetzten Fahrzeuge entsprechen der Epoche III, schwerpunktmäßig sollen Altbauloks gezeigt werden. Vorgeführt werden neben den vorbildgerechten Zuggarnituren damals noch übliche, sogenannte Übergaben. Mit kurzen Übergabezügen werden Güterwagen diversen Ladestellen und Anschließern zugestellt bzw. dort abgeholt.

Spur H0: Bahnhof Birnbaum Ost
Der Bahnhof ist auf 120 cm x 60 cm großen Segmenten aufgebaut und besitzt auf der Schauseite eine Gesamtlänge von 8,40 m. Betrieblich stellt die Anlage ein großes Oval dar. Hinter der selbstgemalten Kulisse des Bahnhofs ist ein Schattenbahnhof mit sieben Gleisen „versteckt“, in dem die Züge vorbildendsprechend für die Schauseite gebildet werden.Für den Gleisbau wurde hauptsächlich Roco-Line-Gleise verwendet, einige spezielle Weichenbauformen entstanden als Eigenbauten. Für die zahlreichen

Zweigleisige, elektrifizierte Hauptbahn der Eisenbahnfreunde Breisgau e.V. in Spur HO
Ausstattungsdetails der Gleisanlagen, wie Weichenlaternen, Gleissperren oder die Rollenhalter für die Antriebsseile der Schrankenbäume der drei Bahnübergänge fanden die entsprechenden Bauteile von Weinert Verwendung.Bei den Landschaftsbaumaterialien wurde auf das Angebot von Busch, Heki und Noch zurückgegriffen, während die Bäume und Büsche aus dem Programm der polnischen Hersteller MBR-Model und Kobza stammen. Mehrere Funktionsmodelle von Viessmann bringen Leben auf die Anlage.

Spur H0: Industrieanlage
Im Jahre 1999 wurde der Bau diese Anlage begonnen und stetig verbessert und verfeinert, so dass nun eine sehr schöne Industrieanlage in der Zeit der Epoche II – III gezeigt werden kann. Die Steuerung erfolgt über ein analoges Gleisbildstellpult und eine separate Stromversorgung, welche über Kabelverbindungen miteinander verbunden sind. Es wurden 15 Meter Gleis, 17 Weichen und 10 Signale verbaut. Die Anlage ist für den Nachtbetrieb tauglich, da Straßen und Häuser Beleuchtung haben.

Spur H0m: Schmalspurbahn-Anlage nach Schweizer Motiven (RhB)
Die Anlage zeigt eine eingleisige Hauptbahn der RhB, nach Schweizer Motiven in der Epoche IV / V, mit einem Hauptbahnhof auf der unteren Ebene sowie einen Überholungs- und Schattenbahnhof in der oberen Ebene. Die Strecke führt durch einen langen Tunnel bis zum höchsten Punkt und befährt im Anschluss das große Viadukt, welches den Mittelpunkt der Anlage bildet. Danach windet sich die Strecke durch

Kleinod in Spur H0. Der Bahnhof Birnbaum Ost
mehrere Tunnel und einer Galerie wieder zum Hauptbahnhof „Susch“. Eine funktionsfähige Seilbahn verbindet den Hauptbahnhof mit der Bergregion. Die Besonderheit dieser Anlage ist, dass die Züge auf einer neun Meter langen Gleiswendel 80 cm Höhenunterschied überwinden und im Anschluss ein großes Viadukt (Landwasserviadukt) befahren, dass sich im Zentrum der Anlage befindet.

Spur TT: Semmeringbahn
Die Anlage hat zurzeit 11 Segmente. Sie ist eingleisig und im Nachbau des Bahnhofs Hainichen und der schönen Strecke ins Striegistal, die jetzt abgebaut wurde. Die Steuerung der Anlage erfolgt über den PC und der Freiwald Software TrainController Silver Version 7.0. Die Züge fahren digital. Die Anlage hat auf der rechten Seite eine richtungsbezogene Kehrschleife mit drei Abstellgleisen für Züge mit einer Länge von ca. 1.60 m, weiterhin verläuft ein Gleis verdeckt durch die ganze Anlage und ein Gleis verdeckt zur Bahnhofsrückseite.Auf der anderen Seite befindet sich ein zweigleisiges Wendel um den Höhenunterschied von 20 cm auszugleichen und eine integrierte zweigleisige Kehrschleife mit Richtungsbezogener Einfahrt der Züge. Die Häusermodelle sind alle in Eigenbau entstanden außer 2-3 Modelle die gekauft wurden.

Spur TT: Mitteldeutschland
Mittelpunkt und Blickfang der Anlage ist die große Vorfluterbrücke in Anlehnung an entsprechende Kunstbauten im mitteldeutschen Raum. Neben einem großen Hauptbahnhof gibt es auch ein Bahnbetriebswerk. Des Weiteren ist auch ein kleiner

Bei Jörg Hammes ist Holz auf der Spur
Nebenbahnhof vorhanden an dem sich ein kleines Dorf anschließt. Die 2-gleisige Hauptbahn wird mit einer Oberleitung ausgestattet, die bereits an einzelnen Punkten zu erkennen ist. Die zeitliche Einordnung der Anlage erfolgte in die 70er und 80er Jahre des vorherigen Jahrhunderts mit typischen Fahrzeugen auf dem Gebiet der Deutschen Reichsbahn. In einer computeranimierten Diashow wird durch eine entsprechende Fotodokumentation der Baufortschritt für den Zuschauer „im Zeitraffer“ präsentiert. Für den Besucher entsteht hierdurch die Möglichkeit, die unterschiedlichen Baustadien und den Grundaufbau einer Modellbahnanlage zu betrachten.

Spur N: Bahnbetreib in Süddeutschland
Der N-Club-international organisiert in seiner Modul-Gruppe den Aufbau von Anlagen aus Modulen seiner Mitglieder. Durch den standardisierten Modulübergang lassen sich immer neue Layouts darstellen. Im Mittelpunkt stehen dabei der Zugverkehr und die kleinen Details entlang des Schienenstrangs. Die Anlage ist in zwei systemtechnisch getrennte Abschnitte geteilt. Der analog betriebene Abschnitt umfasst 39 Module. Das Betriebskonzept beinhaltet eine Schnellbahntrasse, eine zweigleisige Hauptstrecke und eine zweigleisige Nebenbahn. Zu sehen ist ein Viadukt, der dem bei Vaihingen/Enz gleicht, eine Vorstadtsiedlung, Seen und Bächen. Der zweite Abschnitt, bestehend aus 26 Modulen wird digital gesteuert. Hier ist das Wahrzeichen von Stuttgart, dem Fernsehturm, eine typisch schwäbische Landschaft mit Flüssen, viel Betrieb auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen, Aussichtsturm, Freilichtmuseum und

Gerhard Maurers Spur Z-Anlage
ein Viadukt zu betrachten.

Spur Z: Verschiedene Spur Z-Anlagen auf einer Fläche
Auf der Anlage mit Personenbahnhof und vorgelagertem Abstellbahnhof werden Rangierfahrten, abkuppeln und verschieben von Wagen gezeigt. Bei dem analog gesteuerten Betrieb hat der Besucher auch Einblick auf das Stellpult und kann "hinter die Kulissen" schauen. Hintergrund der Anlage ist eine ca. 2,5 Meter lange Stadtkulisse mit interessanten Gebäuden, Auto + LKW-Modellen. Er-und Weiterbauer dieser Anlage ist Ulrich Günther. Eine weitere Spur Z-Anlage kommt von Sebastian Page. Sie zeigt eine Winterlandschaft mit 2 parallelen Stromkreisen in Form eines verschlungenen Oval über 2 Ebenen. Ein zentraler 4 gleisiger Bahnhof erlaubt lebhaften Zugwechsel. Die Anlage wird analog gesteuert und die Häuser, Signale und Laternen sind beleuchtet. Herr Gerhard Maurer zeigt eine Modulanlage aus bisher 9 Modulen mit einer Gesamtlänge von 6,50 Metern. Die Module sind nach dem System Jörger mit gleichen Kopfplatten gebaut, die auch mit anderen Modulen zusammengesteckt werden können. Für seine Module wollte er nicht irgendeine Phantasielandschaft nachbilden, sondern konkrete Details der Nebenbahnstrecke Heimbach/Nahe nach Baumholder. Alle gezeigten Gebäude und Brücken wurden teilweise nach Originalplänen selbst gebaut.

Die eingebauten Details zeigen erst richtig, dass es möglich ist, auch im Maßstab 1:220 eindrucksvoll schöne Szenen herzustellen. Die Züge auf der Modulanlage werden mit dem Rautenhaus RMX-Digitalsystem gefahren und die einzelnen Streckenabschnitte werden computergestützt überwacht. Des Weiteren ist ein Containerterminal in Maßstab 1:220 zusehen. Auf diesem Terminal wird der Containerumschlag perfekt nachgebildet.

Bahnbetrieb in Süddeutschland in Spur N bietet der N-Club International
Selbstständig fahrende LKW und funktionierende Umschlagbrücken vervollständigen den Betriebsablauf auf der Anlage. Einige Szenen wie Zollkontrolle oder Campingansiedlung beleben das Umfeld. Die Wolnzach-Anlage von Peter Friede ist eine liebevoll, detailgetreue dreiteilige Segmentanlage nach Vorbild des Bahnhofs Wolnzach-Markt in den sechziger /siebziger Jahren. Die Anlage wird Analog betrieben mit Jörger Entkuppler. Sämtliche Gebäude sind Eigenbau nach Vorbild. Bauzeit ca. 5 Jahre. Mit Bewegungsmodellen (Kran, Lagerhallentore), einige können vom Publikum aktiviert werden. Von Manfred Forst kommt noch eine liebevoll und äußerst detailreiche gestaltete „Schweineanlage“ mit Kartonmodellbauhäusern in gekonnter Bauweise gebaut. Die einzelnen Szenen sind realistisch und Vorbildgetreu dargestellt. Hier wird dargestellt, was im Modellbau neben dem Gleis im Maßstab 1:220 möglich ist.

Infos, Preise und Öffnungszeiten
 
Termin: 10. - 12. März 2017
Veranstaltungsort: Messe Sinsheim/HALLE.6
Neulandstraße 27
74889 Sinsheim
www.messe-sinsheim.de
Öffnungszeiten: Freitag – Sonntag
jeweils von 09:00 - 17:00 Uhr
Eintrittspreise
Tageskasse:
Tageskarte Erwachsene: 10,00 €
Tageskarte Ermäßigte: 8,00 €
(Jugendliche zw. 9 und 17 Jahren, Schüler, Studenten,
Rentner und sonstige Berechtigte mit Ausweis)
Familienkarte: 25,00 €
(2 Erwachsene + 2 eigene Kinder von 9 bis 17 Jahren)
Happy-Hour-Karte: 5,00 €
ab 15 Uhr
Kinder bis 8 Jahren haben freien Eintritt
Hunde sind nicht zugelassen.


Bildnachweis:
Alle Fotos: Messe Sinsheim

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