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 Vorletzte Etappe in Lindau erreicht
Elektrifizierung im Allgäu 23.04.2020 - 15:30

Vorletzte Etappe in Lindau erreicht

Die Elektrifizierungsarbeiten auf der Bahnstrecke München-Memmingen-Lindau befinden sich dieses Jahr im Baufinale. Seit Januar sind die Bautrupps im Abschnitt Weißensberg – Lindau unterwegs und errichten auf den letzten Kilometern die Oberleitungsanlagen. Dabei wird immer nur auf einem Gleis gearbeitet während die Züge auf dem anderen Gleis fahren. Am Samstag, den 25. April, beenden die Bautrupps die Arbeiten auf dem westlichen Gleis – die vorletzte Etappe ist damit erreicht.
Die Elektrifizierungsarbeiten haben Lindau fast erreicht. Foto: DB/AG
200 von den insgesamt 400 Oberleitungsmasten sind nun gesetzt und auf einer Länge von sieben Kilometern überspannt die Oberleitung das Gleis. Mit der Errichtung der Oberleitung auf dem östlichen Gleis geht es in den kommenden Monaten bis August auf die Zielgerade. Gleiches gilt für Lindau, wo im Verlauf der Aeschacher Kurve noch 79 Masten aufgestellt werden. Gesamtprojektleiter Matthias Neumaier: „Unsere Bauarbeiten verlaufen nach Plan. Wir werden aller Voraussicht nach im Sommer einen Lückenschluss melden können.“

In Lindau erneuert die DB vom 25. April bis 4. Mai die Oberleitungen auf einer Länge von 1,7 Kilometern im Bereich des Seedamms. Dazu wird dort der derzeit ohnehin geringe Zugverkehr zwischen Bregenz-Lochau-Lindau für neun Tage eingestellt. Ein Ersatzverkehr mit Bussen konnte aufgrund einer Anordnung des Landes Vorarlberg leider nicht eingerichtet werden. Gleichzeitig nutzt die Bahn die Zeit auch für Arbeiten an der neuen Verkehrsstation in Lindau-Reutin. Die Strecken München - Lindau sowie die Südbahn nach Ulm sind nicht von den Maßnahmen betroffen. Mit Betriebsbeginn am Montag, 4. Mai verkehren die Züge von und nach Österreich wieder nach Fahrplan.

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