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 ÖBB führen wieder Maskenpflicht in Bahnhöfen ein
Verschärfte Schutzmaßnahmen

ÖBB führen wieder Maskenpflicht in Bahnhöfen ein

Vor dem Hintergrund der steigenden Corona-Infektionen führen die ÖBB österreichweit wieder eine Maskentragepflicht im geschlossenen Bahnhofsbereich ein. Ab sofort werden Fahrgäste eine Woche lang über alle Kanäle darüber informiert. Ab dem 21.09.2020 ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dann österreichweit in geschlossenen Bahnhofsbereichen wieder Pflicht. Auf offenen Bahnsteigen oder Postbus-Haltestellen im Freien entfällt die Maskentragepflicht, wenn der Sicherheitsabstand zu den anderen Fahrgästen eingehalten werden kann. Weiterhin unverändert bleibt, dass das Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit Schutzmaske gestattet ist.

„Die Öffentlichen Verkehrsmittel sind auch in der Krise das Rückgrat unserer Mobilität. Sie bringen uns sicher und gesund an unser Ziel – die Ärztin ins Krankenhaus, den Kassier in den Supermarkt. Damit das so bleibt, müssen wir alle zusammenhelfen und aufeinander Rücksicht nehmen. Das tun wir jetzt, indem wir alle Masken tragen. Nicht nur im Zug oder Bus, sondern auch am Bahnhof“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

„Die ÖBB unterstützen die Maßnahmen zum Schutz der allgemeinen Gesundheit nach Kräften. Die Züge und Busse der ÖBB halten das öffentliche Leben am Laufen und sind damit von immenser Bedeutung für ganz Österreich. Es handelt sich dabei allerdings um ein offenes und sicheres System, das vor allem dann gut funktioniert, wenn alle zusammenhalten und sich fair verhalten. Es gelten also weiterhin Rücksichtnahme und Eigenverantwortung“, sagt ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä.

Dazu gehört auch weiterhin das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes im Zug bzw. Bus. Sofern es das Platzangebot zulässt, ist auch ein Sicherheitsabstand von 1 Meter zu den anderen Fahrgästen einzuhalten – hier ist ein faires Miteinander besonders wichtig. Dabei helfen einfache Regeln, wie beispielsweise, dass nicht alle Fahrgäste den ersten oder den letzten Zugeinstieg nutzen, sondern sich über den ganzen Bahnsteig verteilen. Wer kann, sollte eine Fahrt zu den Stoßzeiten vermeiden, um anderen Fahrgästen mehr Platz im Zug oder Bus zu lassen. Fortgeführt wird die intensive Reinigung von Zügen und Bussen, insbesondere all jener Teile, mit denen Fahrgäste häufig in Kontakt kommen (Haltegriffe, Tasten, WCs etc.). Bei Verstößen gegen die Maskentragepflicht bzw. bei uneinsichtigen Reisenden wird eine Strafgebühr von 40 Euro eingehoben. Die Zugbegleiter können auch einen Fahrtausschluss aussprechen. (ÖBB)

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