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 Stadler liefert Lokomotiven nach Uruguay
Modell EURO4001

Stadler liefert Lokomotiven nach Uruguay

Porten SA, ein Tochterunternehmen des uruguayischen Logistikkonzerns Christophersen und des spanischen Unternehmens Cointer Concesiones hat Stadler mit dem Bau und der Lieferung von sieben dieselelektrischen EURO4001-Lokomotiven beauftragt. Die Auslieferung wird voraussichtlich Ende 2022 beginnen. Die Lokomotiven werden im Werk in Valencia, Spanien, entworfen und hergestellt. Diese Vertragsunterzeichnung folgt der Ankündigung Mitte Oktober, dass UPM das Konsortium bestehend aus Cointer Concesiones, Christophersen sowie Deutsche Bahn International Operations, für den Betrieb und Wartung von Güterzügen zwischen der neuen Zellstofffabrik in Paso de los Toros und der Hafen von Montevideo ausgewählt hat.
Bild: Stadler Rail
Die neuen Fahrzeuge sollen für Fahrten von der Fabrik zum Hafen, auf einer Strecke von 273 Kilometern, eingesetzt werden, die auch als Ferrocarril Central bekannt ist. Jeder Zug, der ungefähr 475 Meter lang sein wird, wird aus einer Lokomotive und 26 Wagen mit Zellstoff bestehen. Auf dem Rückweg werden die Grundstoffe, die zur Herstellung von Cellulose gebraucht werden, transportiert. 

„Dank dieser Spitzentechnologie können die Betreiber einen nachhaltigen und rentablen Schienengüterverkehr sicherstellen. Die Lokführer erwartet ein konfortabler Arbeitsplatz und die Anwohner an der Strecke werden die reduzierten Geräusch- und Emissionswerte zu schätzen wissen. Wir sind überzeugt, dass unsere Fahrzeuge zur Förderung des Schienenverkehrs in Uruguay beitragen werden, wie wir es bereits in anderen südamerikanische Ländern sehen", kommentiert Inigo Parra, CEO von Stadler Valencia den Vertragsabschluss

Die speziell an den Güterverkehr angepassten EURO4001-Lokomotiven zeichnen sich durch ein hohes Maß an Leistung und Zuverlässigkeit aus. Die Co'Co'-Lokomotiven sind auf dem neuesten Stand der Technik und ermöglichen einen effizienten und nachhaltigen Güterverkehr. Ausgestattet mit leistungsstarken Dieselmotoren mit 2800 kW und geringen Emissionen erfüllen sie die EU-Abgasnorm EC 26/2004 Stufe V. Eine neue Drehgestelltechnologie und effiziente asynchrone Fahrmotoren tragen zur Verringerung des Verschleißes der Infrastruktur sowie zur Reduzierung der Lärmbelastung bei. Um den Komfort für die Lokführer zu verbessern, verfügen sie über zwei schall-und wärmeisolierte Führerstände, die nach den neusten Standards hinsichtlich Ergonomie und Sicherheit konstruiert wurden. (Stadler Rail)

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