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 ÖBB setzen auf digitalisierte Lehrlingsausbildung
Tablet-Klassen in der neuen Lehrwerkstätte Wien 01.02.2019 - 15:17

ÖBB setzen auf digitalisierte Lehrlingsausbildung

Die ÖBB-Lehrlingsausbildung steht für Topqualität und befindet sich am Puls der Zeit. Digitalisierung und Innovation spielen dabei eine wichtige Rolle. Dies zeigt sich auch an der Ausstattung der neuen ÖBB-Lehrwerkstätte Wien, die im September des vergangenen Jahres in Betrieb gegangen ist. Sie bietet 650 Ausbildungsplätze, rund 30 Prozent der Lehrlinge sind weiblich. Für 2019 ist die Aufnahme von 170 neuen Lehrlingen in den Lehrberufen Elektrotechnik - Anlagen- und Betriebstechnik, Elektronik - Informations- und Telekommunikationstechnik, Metalltechnik - Maschinenbautechnik, Mechatronik - Automatisierungstechnik, Metallbearbeitung und Gleisbautechnik vorgesehen. In der Lehrwerkstätte werden den Jugendlichen auf knapp 10.000 m² hochwertige Ausbildungsplätze und Raum für modernste Ausbildungsmöglichkeiten geboten: Werkstätten und Klassenzimmer entsprechen höchsten Anforderungen - im hauseigenen Zukunftslabor wird der Umgang mit 3D-Druckern, Robotern und "Virtual Reality"-Technologie beigebracht.

ÖBB-Infrastruktur Vorständin Silvia Angelo, Ausbilder Thomas Hippmann, Lehrlinge Richard Ulreich und Astrid Tengler Foto: ÖBB/Roland Rudolph
"Wir bereiten unsere Lehrlinge bestmöglich auf das Berufsleben vor - auch in Bezug auf Digitalisierung. Mit den Tablet-Klassen und unserem Zukunftslabor beschäftigen sich die Jugendlichen im Unterricht mit modernsten Technologien und wenden ihr Know-how dann auch konkret in Projekten an", so Silvia Angelo, Vorständin der ÖBB-Infrastruktur AG, anlässlich eines Besuches der Wiener ÖBB-Lehrwerkstätte.

Ein besonderes Highlight sind sicherlich die beiden Tablet-Klassen. Jeder der beiden Ausbildungsräume ist mit jeweils 15 Tablets ausgestattet, mit denen die Jugendlichen im Unterricht arbeiten. Sie haben die Möglichkeit sich mit Lern-Apps am Tablet Kenntnisse im Bereich der Elektrotechnik, der Anlagen- und Betriebstechnik, der Mechatronik oder der Informations- und Telekommunikationstechnik anzueignen. Zusätzlich stehen geeignete theoretische Übungen am Tablet bereit, die den praxisnahen Unterricht sinnvoll ergänzen. So ist es einem Lehrling möglich, zum Beispiel einen Elektromotor zunächst theoretisch am Tablet zu studieren, um dann in einer praktischen Übung selbstständig die Verdrahtung am Gerät vorzunehmen und den Motor dann direkt über das Tablet anzusteuern.

Neben der hochwertigen und interessanten Ausbildung bieten die ÖBB ihren Lehrlingen faires Gehalt, jede Menge Zusatzangebote und 5.000 km Freifahrt durch ganz Österreich. Darüber hinaus wird auch Lehre und Matura unterstützt, womit die Tür zu Universitäten und Fachhochschulen offensteht. Die ÖBB sind einer der größten Lehrlingsausbilder in Österreich: 1.900 Lehrlinge machen gerade in 22 unterschiedlichen Lehrberufen österreichweit ihre Ausbildung, der Großteil davon - rund 1.700 - in technischen Lehrberufen. Damit sind die ÖBB in diesem Bereich die klare Nummer eins. Das Unternehmen verfügt über neun eigene Lehrwerkstätten, in denen die technischen Lehrlinge ausgebildet werden. (ÖBB)

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