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 Verkehrsminister Scheuer besucht ConnectedMobility-Testfeld
Mobilitätslabor für die Zukunft 09.02.2019 - 14:31

Verkehrsminister Scheuer besucht ConnectedMobility-Testfeld

Ob auf der Schiene, der Straße oder in der Luft -die aufkommende Mobilfunk- und Netztechnologie 5G wird die Mobilitäts- und Verkehrskonzepte in Zukunft grundlegend verändern. Bei einem Besuch der 5G-ConnectedMobility-Initiative hat sich der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der 5G-Technologie im Mobilitätskontext überzeugt. Für die Initiative haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Freistaat Bayern einen Teil des Digitalen Testfelds zur Verfügung gestellt, das 2015 auf der Autobahn A9 eingerichtet wurde.

Ob auf der Schiene, der Straße oder in der Luft -die aufkommende Mobilfunk- und Netztechnologie 5G wird die Mobilitäts- und Verkehrskonzepte in Zukunft grundlegend verändern. Bei einem Besuch der 5G-ConnectedMobility-Initiative hat sich der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Andreas Scheuer, von den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der 5G-Technologie im Mobilitätskontext überzeugt. Für die Initiative haben das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Freistaat Bayern einen Teil des Digitalen Testfelds zur Verfügung gestellt, das 2015 auf der Autobahn A9 eingerichtet wurde.

Stefan Koetz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ericsson GmbH; Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur; Prof. Dr. Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG; Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden Vodafone GmbH.(v.l.n.r.) Foto: obs/Ericsson GmbH/Jana Erb, KontraPixel
Bundesminister Andreas Scheuer: "Das automatisierte und vernetzte Fahren wird unsere Mobilität grundlegend verändern - sicherer, effizienter und sauberer. Wir setzen uns dafür ein, dass dies zeitnah Realität wird. Was mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G alles möglich ist, kann hier getestet werden - vom automatisierten Fahren im Realbetrieb bis zum Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Vorhersage von Verkehrsfluss und -dichte. Hier können Anwendungen in Echtzeit erprobt werden. Projekte wie 5G-ConnectedMobility zeigen uns bereits heute, was in Zukunft Standard sein wird."

Nach der Begrüßung durch den Bundesminister sowie den Vorsitzenden der Geschäftsführung der Ericsson GmbH, Stefan Koetz, und dem Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG, Professorin Sabina Jeschke, demonstrierten die Projektpartner bei der Fahrt mit dem advanced TrainLab der Deutschen Bahn die 5G-Technologie Network Slicing. Die Besonderheit hierbei ist das Aufteilen eines physikalischen Netzes in verschiedene Teilnetze mit verschiedenen Anforderungen an die Übertragung. So simulierten die Experten kritische Kommunikation auf einem speziell abgesicherten Teilnetz, während gleichzeitig eine datenintensive Übertragung für Entertainment-Anwendungen das System herausforderte. "Die fünfte Mobilfunkgeneration markiert einen Meilenstein bei der Digitalisierung des Schienenverkehrs und sorgt für mehr Kapazität und Qualität", sagt Professorin Sabina Jeschke, Vorstand Digitalisierung und Technik bei der Deutschen Bahn AG.

Die neue 5G-Technologie hebt die Konnektivität für die Schiene auf ein neues technologisches Level. Sie schafft perspektivisch Funkübertragungsraten, die in großem Umfang Big Data-Analysen, maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz im Bahnbetrieb ermöglichen. So können auf Grundlage der 5G-Technologie Daten aus Sensoren an Zügen und Bahninfrastrukturanlagen deutlich schneller übermittelt werden, wodurch die Kapazität auf der Schiene signifikant erhöht und die Qualität des Gesamtsystems verbessert wird. Das 5G-ConnectedMobility-Konsortium bietet die Möglichkeit, die Bedarfe für die Schiene bereits im Entwicklungsstadium der neuen Technologie einzubringen. Und auch Alexander Saul, Geschäftsführer Firmenkunden des Konsortialpartners Vodafone GmbH, hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit hervor: "Für das 5G Testnetz haben wir unsere Glasfaserinfrastruktur eingebracht - und damit Funkmasten mit schnellem Netz versorgt, die die Deutsche Telekom und Telefónica dem Projekt zur Verfügung stellen. Gemeinsam zeigen wir unter anderem, dass die Bahn in Zukunft mit 5G Züge noch effizienter steuern und Passagieren noch besseres Bordnetz liefern kann. All das zeigt: 5G gelingt am besten gemeinsam. Mit starken Partnern, die in Deutschlands Infrastruktur und Digitalisierung massiv investieren, ob auf der Schiene oder im Netz - im Boden wie in der Luft."

5G-ConnectedMobility schafft auf dem "Digitalen Testfeld Autobahn" eine dedizierte Netzinfrastruktur und eine reale Anwendungsumgebung, um insbesondere Tests in den Bereichen Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation, Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation und Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur mit 5G-Technologie durchzuführen. Die Teststrecke umfasst einen rund 30 Kilometer langen Bereich der Bundesautobahn A9 sowie der Bahnschnellfahrstrecke zwischen den Anschlussstellen Nürnberg-Feucht und Greding in Bayern. Mitglieder des 5G-ConnectedMobility-Projektes sind Ericsson, BMW Group, Deutsche Bahn, die drei Mobilfunkanbieter Deutsche Telekom, Telefónica Deutschland und Vodafone, das 5G Lab Germany an der Technischen Universität Dresden sowie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und die Bundesnetzagentur (BNetzA). Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie die Autobahndirektion Nordbayern unterstützen das Projekt. Das Ziel von 5G-ConnectedMobility ist die Stärkung der 5G-Forschung und 5G-Entwicklung (F&E) in Deutschland und in Europa, sowie die Einbringung der technischen Anforderungen verschiedener Industrien in Deutschland in die internationalen 5G-Standardisierungsaktivitäten. (ots)

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