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 Millionenschäden am Schienennetz
Friederike stürmt 20.01.2018 - 13:41

Millionenschäden am Schienennetz


Ursache vieler Streckensperrungen waren Bäume oder Äste, die auf die Fahrleitungen fielen. Foto: DB/AG
Der Nah- und Fernverkehr nahmen am Freitag den Betrieb wieder auf. Aufgrund zahlreicher Streckensperrungen mussten Reisenden allerdings noch mit zum Teil erheblichen Einschränkungen rechnen. Hunderte Mitarbeiter der Streckeninstandhaltung sind nach wie vor im Einsatz, um die Schäden an den Strecken zu beheben. So konnten im Lauf des Freitags, nach der Instandsetzung vieler Schadstellen der Fernverkehr flächendeckend wieder aufgenommen werden. Reisende müssen allerdings noch mit zusätzlichen Umstiegen und Fahrzeitverlängerungen rechnen. Zudem kann es auch weiter zu Verspätungen und Zugausfällen kommen. Im Nahverkehr sind vor allem in den besonders betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhallt weiter Strecken gesperrt .
 Aus diesem Grund sollen sich alle Fahrgäste vor Reiseantritt über die Auskunftssysteme informieren, ob eventuelle Störungen vorliegen. Die Bahn rechnet im Laufe des Wochenendes mit einer vollständigen Normalisierung des gesamten Verkehrs. Für alle vom Sturm betroffenen Fahrgäste hat die DB zudem eine Kulanzregelung eingeführt. So sind alle Fahrkarten für den 18. und 19. Januar eine Woche länger gültig. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei im Internet oder im Reisezentrum umgetauscht werden. Reisende, die ihre Fahrt nicht antreten konnten oder wollten, können ihre Fahrkarten kostenlos zurückgeben. Die Regelung gilt sowohl für Fahrkarten im Normalpreis, aber auch für zuggebundene Sparpreise.

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